Die Atmosphäre des "Allgäus"

Ein Blick ins Lokal

Im "Allgäu" wird an schlichten Holztischen bei Kerzenlicht gespeist. Man sitzt auf einfachen Holzstühlen oder Holzbänken. Diese Art von Wirtshäusern gibt es hierzulande kaum noch. Sie heben sich erfreulich ab von den coolen durchgestylten Yuppie-Szenelokalen ebenso wie von den rustikalen, an den Musikantenstadel erinnernden Etablissements für Freunde der Volksmusik.

Gemütlich ist es in dem überschaubaren Raum, in dem etwa 50 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Wer nur auf ein Bier reinschauen möchte, kann es sich am Tresen bequem machen, wo man mit netten Leuten schnell ins Gespräch kommt. An lauen Sommerabenden lädt ein kleiner romantischer Biergarten zum Verweilen ein.

Das Allgäu lässt grüßen...

Die originelle, ganz einzigartige Stilmischung der Einrichtungsgegenstände verleiht dem "Allgäu" sein besonderes Flair: An den Wänden finden sich Holztafeln, auf denen im Allgäu früher Name und Geburtsdatum der Kühe festgehalten wurden.

 

 

Nahrung für alle Sinne

Im Hintergrund sorgt ausgesuchte Jazzmusik fürs musikalische Wohlbefinden der Gäste. Mit Gleichgesinnten lässt es sich gut über Jazzneuheiten diskutieren und Tipps austauschen. Und über dem Eingang findet der Bildungshungrige oder der einfach die Muße suchende Einkehrende ein Regal mit reichhaltiger Nahrung für den Geist...

 

Allgäuer Kuhtafeln

 

Ein Stammtischaschenbecher mit Kuhglocke läutet heute noch nach alter Tradition eine Lokalrunde ein. Kleine Blechkühe halten die Gardinen vor den Butzenscheiben in Form, und eine Art Marienschrein erinnert an die bäuerliche Frömmigkeit des Allgäus.

Gemälde im "Allgäu"

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Madonnenbild aus dem "Allgäu"

Daneben locken den Betrachter an den Wänden unterschiedlichste Gemälde:Kitsch oder Kunst? — das mag jeder selbst entscheiden, hier ist jedoch die Postmoderne mit ihrem "Anything goes" aufs Schönste verwirklicht.

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